ExAM
Expertenkreis Angewandte Musikforschung

 

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Donnerstag, 3. April 2008

 

VORTRAG: IST MUSIK DIE SPRACHE DER GEFÜHLE?

Prof.Dr. Eckart Altenmüller, Direktor des Institutes für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik und Theater, Hannover, hält einen Vortrag über Musik und Emotionen an der Schule Rothestraße in Hamburg.

Welche Wirkung haben Auditive Wahrnehmung - der Vorgang des Hörens und das Erleben von Schallereignissen auf Lebewesen? Warum macht z.B. Musik und das Musizieren Kinder empfänglicher für den Lernstoff in der Schule? Ist zu viel üben schädlich und was haben Menschenkinder mit dem Gesang der Wale gemeinsam? Als Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler musikwissenschaftlicher Gremien, geht Prof. Altenmüller den Ursachen nicht nur auf den Grund, sondern beschäftigt sich auch als leitender Arzt mit den praktischen Auswirkungen von Musik auf Kinder- und Jugendliche, Berufsmusiker, auf Mensch und Tier im Alltagsleben.
08. April, 20:00 Uhr
Schule Rothestraße
Rothestraße 22
22765 Hamburg
Eintritt: 3 €
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Dienstag, 6. November 2007

 

Das Ohrwurm-Phänomen

Kommenden Samstag, am 10. November, findet in Hamburg Altona um 14:00 Uhr wieder ein ExAM-Treffen statt. Wir haben die Ehre, dass uns Prof. Dr. Jan Hemming einen Vortrag über seine Forschung zum „Ohrwurm“-Phänomen halten wird. Eine Übersicht über seine Arbeit finden Sie hier.

Prof. Hemmings Arbeitsschwerpunkte sind: Musikpsychologie und -soziologie, Popmusikforschung, Medien und Technik, Musikästhetik des 20./21. Jahrhunderts, Cultural und Gender Studies, fachpolitische Ausrichtung der Musikwissenschaft.

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Donnerstag, 27. September 2007

 

Der Perfekte Popsong

Am 13. Oktober findet in Hamburg wieder ein ExAM-Treffen statt. Diesmal wird uns Frank Riedemann etwas über sein Dissertationsthema "Rekurrente Muster populärer Musik" - oder etwas populärer ausgedrückt: "Der Perfekte Popsong" erzählen. Ein passendes Thema zum letzten Blogbeitrag über die Kompositionssoftware Ludwig.

Über seinen zu erwartenden Vortrag schreibt Riedemann:

"Kommerziell erfolgreiche Popularmusik bedient sich sowohl textlich als auch musikalisch eines Grundinventars an Ausdrucks- und Gestaltungsmitteln. Diese spannen ein komplexes Netzwerk zwischen musik- und textimmanenten Strukturmerkmalen auf, welche eine konstitutive Vorraussetzung (des Erfolgs) dieser Musik bilden. Obgleich erste Bestandsaufnahmen der Gestaltungsmittel populärer Musik bereits in den 70er Jahren viel versprechende Hinweise für die Existenz von Musterbildungen für den Bereich volkstümlicher Lieder und Schlager erbrachten, blieb bislang eine statistisch fundierte Katalogisierung dieser Features unter Berücksichtung ihrer wechselseitigen strukturellen Beziehungen aus. Diese Lücke soll durch die Arbeit "Rekurrente Muster populärer Musik" ein Stück weit geschlossen werden: Mittels eines speziell auf diese Zielsetzung abgestimmten Programms werden komplexe musikalisch-textliche Zusammenhänge abgebildet und einer statistischen Auswertung zugeführt. In dem Vortrag möchte ich die Entstehung und Funktionsweise der Software skizzieren und anhand von praktischen Beispielen erläutern. Hierbei werde ich ausgewählte Forschungsergebnisse präsentieren und auf fachübergreifende Anwendungsbereiche hinweisen."

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Sonntag, 10. Juni 2007

 

Vortrag zur Bestimmung melodischer Ähnlichkeit - der "Antiplagiator"

Am Samstag, den 09. Juni 2007 hat uns Klaus Frieler seinen "Antiplagiator" (Software SIMILE) vorgestellt. Er erläuterte uns u. a. die theoretischen Hintergründe und möglichen Anwendungen, der von ihm in Zusammenarbeit mit Daniel Müllensiefen entwickelten Software. Anhand von Melodiebeispielen demonstrierte er eindrucksvoll deren Funktionsweise. In dem Programm steckt eine Menge Information und Potential, sodass es für mehrere Anwendungsbereiche - wie zum Beispiel bei Urheber-/Plagiatsfragen - in Zukunft relevant werden wird.
Hier gibt es die Präsentation: Der Antiplagiator.pdf

Vielen Dank nochmal an Klaus Frieler!

Kai Bronner

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Samstag, 2. Juni 2007

 

ExAM-Treffen am 09.06.2007

Am 9. Juni findet um 10:00 Uhr das nächste ExAM-Treffen in Hamburg statt. Als Referenten konnten wir Klaus Frieler gewinnen, der uns einen Vortag über seinen "Antiplagiator" und Methoden zur Bestimmung melodischer Ähnlichkeit halten wird.

Herr Frieler schreibt hierzu: "Melodische Ähnlichkeit ist eines der zentralen Momente in der Musik. Identitäten und Ähnlichkeiten auf allen musikalischen Dimension schaffen Form und Struktur, sorgen für die Einheit in der Vielfalt und sind eineder Grundvoraussetzungen für die Verstehbarkeit von Musik überhaupt. Deswegen haben Daniel Müllensiefen und ich ein Programm entwickelt, dass in der Lage ist, Ähnlichkeiten von Melodien auf vielfältige Weisen zu berechnen, die zum Teil der Literatur entnommen wurden, zum Teil Selbstentwicklungen sind. In einer breit angelegten empirischen und vergleichenden Studie haben wir aus einer großen Zahl von algorithmischen Ähnlichkeitsmaßen die besten ausgewählt und zu einem optimierten Maß kombiniert, das Ähnlichkeitsurteile von Musikexpertenmit hoher Genauigkeit nachbilden und voraussagen kann. Anwendungen dieses Programms liegen u.a. in der musikpsychologischen Forschung (z.B. zum melodischen Gedächtnis) in der automatisierten Musiksuche, in der Musikanalyse, in der vergleichenden Musikethnologie und last but not least in der Untersuchung von Plagiatsfällen, wo wir das Programm regelmäßig für Gutachten einsetzen. In meinem Vortrag werde ich unsere Studie und einige der wichtigsten Berechnungverfahren für melodische Ähnlichkeit vorstellen, sowie ausgewählte Anwendungsbeispiele geben."

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